Dienstag, 25. Oktober 2016

Die Neonbeschriftung meiner FALKE-Socken beruhigt mich wie ein Zivildienstleistender, der meine Sohlen streichelt.
L, linker Fuß.
R, rechter Fuß.
Ich kann nichts falsch machen.
Alles wird gut.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Und dann stand ich mit D. in der Schlange der gefährlichsten Achterbahn des Rummels und erzählte ihm vom Tod meines ungeborenen Kindes.

Es hätte vielleicht Clementine geheißen.
Ein Name mit hohem Fruchtgehalt.

Im Angesicht der Gefahr ist es wohl notwendig, alle wichtigen Dinge loszuwerden, die man bis dahin zurückhielt. (Die Achterbahn war toll.)

Höchste Übereinstimmung.

Montag, 17. Oktober 2016

Im Herbst werden die Fliegen langsamer und die Fliegenjäger bilden sich dennoch was auf ihre höhere Fangquote ein, diese arroganten Schnösel.
Heute riecht es hier nach Abgasen, Hausbrand, Schnee und Kuh. Der Himmel ist dunkelgrau.  Gucke aus dem Fenster. Gegenüber stand mal ein Haus. Das wurde neulich abgerissen. Da, wo es war, wabert jetzt Nebel. Ich schnabuliere eine Marzipanwurst. Stürme ziehen um die Häuser, aber drinnen in der Stube flackern die Bildschirme gemütlich.

Freitag, 14. Oktober 2016

Scheuermilcheis tropft langsam aufs PVC






Donnerstag, 13. Oktober 2016

Träumte von einer Open Mic-Nacht im Café Cortisol. Ich sang „Sag mir, wo die Kunstblumen sind“ auf Halbplayback. Es klatschte nur eine Person: Linda de Mol.
Nur hat hat Linda de Mol nie die richtige Mini Playback Show moderiert. Nur die Prominenten-Ausgabe. In Wirklichkeit war es Marijke Amado.
Also gut, für den Reim: Es klatschte nur eine Person, der Botaniker Hugo von Mohl, * 8. April 1805 in Stuttgart; † 1. April 1872 in Tübingen.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Auf dem Fußweg überholt mich ein Junge mit einer weißen Plastik-Segway-Variante ohne Lenkstange. Das Gerät blinkt bunt.
Meine Hose rutscht.
Ich umklammere meine Klopapierpackung fester, eile nach Hause. Muss wissen, was das für ein Gefährt war!
Emsig klackern die Keyboardtasten.

Diese Geräte, umgangssprachlich trotz der Rollen Hoverboard genannt, sind für den Betrieb auf deutschen Straßen und Fußwegen gar nicht zugelassen.

Ich starte erstmals ein altes Autorennspiel, Driver: Parallel Lines. Dessen Autoren Maurice Suckling und Marek Walton erschufen mal einen DS-Titel, den ich ziemlich mochte. Im Driver-Intro hört man ganz unerwartet Suffragette City von David Bowie.

Der Mitbewohner (Beruf: Architekt) kommt unerwartet eher von der Arbeit heim. Aus meinem Zimmer kommen Motorengeräusche. Ich schäme mich so.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Verdiene Hass mit deinem Blog.

Freitag, 7. Oktober 2016

Mein diesjähriges Weihnachtsgeschenk an mich wird eine Fassung der Kevin-Filme werden, bei der ich alle Gewaltszenen rausgeschnitten habe. Stattdessen: Kevin im Hotel. Kevin liest ein Pornoheft. Kevin geht einkaufen. Kevin redet mit sich selbst.
Dazwischen sentimentale Musik. Das wird schön.
 
 
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