Dienstag, 15. April 2014

Leicht freche Industriemusik

Ich muss mich jetzt polieren, damit ich, wenn ich nachher 25 Minuten zu spät zur Sektgymnastik komme auch garantiert Neid erregen werde.
Ein prüfender Blick aus dem Fenster. Ein kräftiger Haargelschauer. Jetzt müsste die Stylingtonne im Garten wieder voll sein. Zufriedenes Lächeln.

(In Wahrheit sitze ich nachher in einem mittelgroßen Büro und höre mir gegen Geld GEMA-freie Musik an. Über Hama-Kopfhörer.)

- Die Musik wird beschrieben mit einer leicht kindlichen Katalogsprache: "Leicht freche Industriemusik mit naiven musikalischen Inhalten", "Lieblicher Chillout-Track. Hinten folgen anregende Soli."

- Das Bad wieder total verschmuddelt? Wie wär es mit Musik zum Kärchern?
Bei dem Akzent der Wasserzeichen-Tante kocht mein Blut vor Freude.

Nach 400 angehörten Stücken entkleidet sich vor meinem inneren Auge der Keyboarder von PUR, in Zeitlupe, mit einem Finger auf der "Atmosphäretaste" seines Arbeitsgerätes.
 
 
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