Donnerstag, 12. März 2009



Kommunikation übers Plattencover:
Kann man sich auf sie verlassen

Das Plattencover von Depeche Modes "Construction time again" sprach in der üblichen DM-Murmelsprache, die einen der Band nie richtig trauen lässt,  aber es hätte laut ihm trotzdem mit Metallröhren erschepperte Musik drauf sein können. Bundesstraße 170-Songs. Auf dem Weg ins Monte Mare-Erlebnisbad. Aber das Sequenzer-Gehacke von "More than a party" ist einfach nicht "The landscape is changing".

Was wohl für auf der Santiago Salazar-Platte ist?

Jung-DJs treiben sich am Hof des Plattenverkäufers rum. Sie wollen seine Meinung und seine Ware. Leder landschaftet sich über ihre Körper. Das Haar darf ruhig klatschig sein.
Aber die Kommunikation ist etwas zu ähem applausiv. Papa-DJ, hast du was neues für mich. Das leuchtet nicht ein. Nicht selbst gefiltertes aufzulegen muss sich doch anfühlen, wie einen alten Apfel nochmal zu schälen. Andere Boys macht nur stolz, was sie selbst aus dem Fluss geholt haben.
 
 
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